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Kapitel 4 - Der Moment, in dem aus meinem Traum Realität wurde 🚁✨

kleiner zweisitziger  weißer Hubschrauber auf Asphaltboden stehend, dahinter Wiese, ein paar Häuser und Wald

1. Mai 2026

Eines Tages nahm ich mein Sparbuch in die Hand und wusste - jetzt ist der Moment gekommen!! Jetzt kann ich mir meinen Traum erfüllen!! 🚁


Ich begann mit einem Schnupperflug in Graz.

Von den Gefühlen überwältigt, meldete ich mich zur Privatpilotenausbildung an!! 🤩



Ausschnitt einer Landkarte von Österreich. eingezeichnet mit schwarzen Pfeilen die Route Grieskirchen/OÖ nach Graz und Werfenweng

Mein Alltag war gnadenlos durchgetaktet:


Unter der Woche arbeitete ich in Grieskirchen/OÖ.

Am Donnerstag fuhr ich nach Graz zur Ausbildung.

Samstagabend kurz nach Hause nach Werfenweng – Wäsche bringen, durchatmen –

und Montag früh wieder nach Oberösterreich.


Drei Monate lang. Ohne Pause.

Aber mein Ziel war klarer den je!


In den Händen haltend - von der Austro Control ausgestellte Pilotenlizenz



Und dann war er da - der Moment, auf den ich

so lange hingearbeitet hatte.


Endlich hielt ich ihn in Händen -

meinen Privatpilotenschein! 👨‍✈️






Was damals als kleiner Junge als Traum begann, wurde zu einem Ziel, das stärker war als jeder Rückschlag. Der Weg war lang, steinig und oft alles andere als leicht – aber ich blieb dran. Und am Ende wurde aus dem Blick in den Himmel mein Platz im Cockpit. 💫



Doch das war erst der Anfang.

Denn manchmal reicht ein einziger Mensch, um einem Traum die

nächste Richtung zu geben.


In der Flugschule lernte ich Peter Tieber kennen – den Chef des bekannten Reisebusunternehmens TIEBER Reisen im Murtal.

Auch er war gerade dabei, seinen Privatpilotenschein zu machen.

Was ich damals noch nicht wusste:


Diese Begegnung würde mein Leben verändern. ✨


Nach der Ausbildung war für mich klar:

Ich will mehr - ich will Berufspilot werden!


Und dann kam Peter mit einer Idee, mit der ich nie gerechnet hätte:

Er wollte einen eigenen Hubschrauber kaufen, um in seinem Unternehmen Rundflüge anzubieten. Und ich sollte derjenige sein, der ihn fliegt.

Bis es aber so weit war und der passende Hubschrauber gefunden wurde,

bot er mir an, bei ihm als Buschauffeur zu arbeiten.

Was für eine Chance!! 🍀


Also machte ich den Busführerschein.  🚌

Schon kurz darauf waren wir gemeinsam als Buschauffeure unterwegs -

unser Ziel - das Nordkap.

Eine lange Strecke. Ein vollbesetzter Bus. Plötzlich trug ich Verantwortung –

nicht nur für mich. Es war ein Gefühl zwischen Respekt und Aufbruch.



Gleichzeitig lief meine Ausbildung zum Berufspiloten weiter.

Ich zog in eine kleine Garçonnière nach Judenburg, war mit Peter unterwegs –

beruflich und privat. Wurde in seiner Familie aufgenommen.

So kam ich ins Murtal (Steiermark). 💚

So begann ich, meinen Traum zu leben. 🌟



gelb, blauer Hubschrauber auf einem Podest stehend, darunter Banner der Firma Tieber Reisen

Dann der nächste Schritt:


Ein Bell Jet Ranger.

Mein Einstieg in die Hubschrauberwelt. 🤩





Die bittere Realität in Zahlen: 300 Flugstunden.

So viel brauchte ich damals, um als Berufspilot Rundflüge in Österreich

überhaupt fliegen zu dürfen.


300 Stunden bedeutet:

Zeit. Disziplin. Und vor allem: Geld.

Sehr viel Geld. 💰


Mein Sparbuch? Leer.

Mein Gehalt? Zu wenig.


Ich hatte keine Wahl. Um weiterzukommen, musste ich Schulden aufnehmen.

Nicht aus Leichtsinn, sondern weil es der einzige Weg war, weiterzufliegen.


Wenn ich gerade nicht im Cockpit saß um Flugstunden zu sammeln, war ich mit dem Reisebus quer durch Europa unterwegs – mit vielen Eindrücken, Begegnungen und Geschichten im Gepäck. Eine intensive und schöne Zeit, an die ich mich bis heute gerne erinnere.


Und wenn ich zurückblicke, weiß ich eines ganz genau:


Ohne Peter wäre dieser Weg für mich so nicht möglich gewesen –

er hat mir die Chance gegeben und Türen geöffnet!


Dafür bin ich ihm unglaublich dankbar — und werde es immer sein! 🙏


gelb blauer Hubschrauber abgestellt auf Asphaltfläche, zwei Männer die daneben stehen und sich umarmen, dahinter ein Porsche und ein Teil eines Hauses

Mit meinem Weg möchte ich euch Mut machen, an eure Träume zu glauben und nicht aufzugeben – auch wenn der Weg manchmal lang und steinig ist.


Und dann kam diese eine Busfahrt -

Obertauern - Februar 2005.


Ohne es zu wissen, stand ich kurz vor dem

nächsten Kapitel meines Lebens.

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