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Kapitel 3 - Eine Entscheidung, die Spuren hinterlassen hat 🕊️

Gebirge, blauer Himmel, etwas Nebel, davor ein hoher Tannenbaum

3. Apr. 2026

LKW´s quer durch Europa überstellen, Telefonverträge verkaufen –

ich machte vieles, aber nichts davon brachte mich wirklich weiter.

Diese Zeit war geprägt vom Ausprobieren, aber auch

von der Suche nach Richtung. 🔎

 

Mir wurde klar - so konnte es nicht weitergehen.

So entschloss ich mich, zum Bundesheer zurückzukehren, machte die

Unteroffiziersausbildung in Enns und traf mit meinem

Freund Michael eine Entscheidung, die mein Leben prägen sollte:


Wir meldeten uns für freiwillig für den Auslandseinsatz im Kosovo.


zwei junge Männer sitzend auf einer Steinmauer, olive Bundesheeruniform, beide haben ein Gewehr in der Hand. Im Hintergrund ein Reisebus und mehrere Soldaten.

Zu dieser Zeit herrschte Krieg im ehemaligen Jugoslawien.

Im Rahmen der "FIRST MISSION" - der ersten Friedensmission des österreichischen Bundesheeres - wurden wir in den Kosovo entsendet. Ich war Anfang zwanzig.

 

Dort erlebte ich Dinge, die man in diesem Alter eigentlich nicht erleben sollte.

Als Panzerkommandant war ich täglich unterwegs und sah Leid, das man nicht vergisst:

 

Menschen, die alles verloren hatten, zerstörte Orte und auch Tote.

In den Bäumen hingen scharfe Splitterbomben. Befestigte

Wege durften wir nicht verlassen - die Gefahr von Minen

war allgegenwärtig.

Der Einsatz dauerte sechs Monate.


zwei Soldaten vor einem Panzer mit  der weißen Aufschrift KFOR. Im Hintergrund kahle Bäume und Gebirge
Junger Soldat mit Kopfbedeckung der aus einer Panzeröffnung blickt. Im Hingrund ein zerstörtes, großes Gebäude ohne Fenster.
rotes Buch mit der goldenen Aufschrift: AUCON-KFOR, Kosovo 1999/2000 Kriegstagebuch, Auer, WM


Diese Zeit hat Spuren hinterlassen -

und meinen Blick auf das Leben nachhaltig verändert!


Die Fliegerei spielte in dieser Phase kaum eine Rolle.

Der Traum war noch irgendwo im Hinterkopf –

aber er war weit weg!



Als ich aus dem Kosovo zurückkam, brauchte es Zeit, um wieder

im normalen Leben anzukommen.

 

Hochgebirge mit blauem Himmel, grünen Wiesen und Bäumen und einer Holzhütte


Geholfen haben mir dabei die Berge.

In meiner Heimat Werfenweng war ich

oft den ganzen Tag unterwegs –

allein, draußen, in der Natur. 🏔️

 




Mit meinem Freund Michi hatte ich eigentlich vor,

die Ausbildung beim Jagdkommando zu machen.

Doch dieser Weg blieb uns verwehrt.

Also verließ ich das Bundesheer wieder.


Mein Gefühl, weg zu müssen, war unheimlich groß. Und so suchte ich mir

über das AMS einen Job im Ausland.


Kurz darauf ging es für mich nach Birmingham / England. 🇬🇧

Dort arbeitete ich ein paar Jahre als Verfahrenstechniker und stellte Werkzeuge zur Herstellung von Fensterprofilen her.


Mein Alltag war einfach: arbeiten, Fitnessstudio, essen, schlafen.

Ich verdiente gut und ich sparte.💰

 

Eines Tages nahm ich mein Sparbuch in die Hand und wusste:


Jetzt ist der Moment gekommen!!


Jetzt kann ich mir

meinen Traum erfüllen!! 🚁🤩

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