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Kapitel 5 - Eine Busfahrt. Eine Begegnung. Ein gemeinsamer Weg! 💖

Junge Frau mit weißer Bluse und schwarzem Blazer und junger Mann in weißem Hemd und blauer Krawatte sitzend auf einem gedeckten Restauranttisch

Jun 3, 2026

Für mich war es anfangs eine ganz normale Busfahrt. 🚌

 Ein Firmenausflug der Raiffeisenbank Judenburg nach Obertauern.

 

Ich war als Buschauffeur unterwegs. Wieder eine Fahrt.

Wieder eine Gruppe. Wieder ein ganz normaler Arbeitstag.

Zumindest dachte ich das.

 

Denn manchmal beginnt ein neues Kapitel genau dann, wenn man

am wenigsten damit rechnet.

 

An diesem Tag lernte ich Petra kennen.

Eine nette junge Frau, mit der ich sofort gut ins Gespräch kam.

 

Damals konnte natürlich niemand ahnen, was aus dieser Begegnung einmal entstehen würde.

 

Aber ab hier soll Petra selbst erzählen. 🤩


Auch für mich war es zunächst einfach ein Firmenausflug.

Ein Tag in Obertauern, der sicher lustig werden würde. ⛷️

 

Dass ich auf dieser Fahrt Stefan kennenlernen sollte, bezeichne ich heute als Schicksal! 🍀

 

Doch bevor ich weitererzähle, nehme ich euch ein Stück mit zurück.

Zu den Jahren, die mich geprägt haben. Und zu meinem Weg, der mich

schließlich genau zu diesem Tag in Obertauern geführt hat!

kleines Mädchen mit braunem Mantel und roter Strickmütze sitzend auf einem Schlitten mit Kleinkind eingepackt in warmen Sack mit Strickmütze in einer Schneelandschaft

Ich bin gemeinsam mit meinem Bruder in Aichdorf aufgewachsen.

Eine schöne, unbeschwerte Kindheit.

Viel Familie. Viele Nachbarskinder. Viel Bewegung.

 

Sport gehörte bei uns ganz selbstverständlich dazu. ⛷️🎾

 Unsere Eltern lebten uns die Freude daran von klein auf vor.



Besonders mein Vater war für mich ein großes Vorbild! 🌟

 Als erfolgreicher Langläufer im Versehrtensport nahm er unter anderem an

Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften teil.


Aber auch die Fliegerei gehörte schon früh zu meiner Kindheit. ✈️

Denn Aichdorf liegt direkt in der Einflugschneise des Militärflughafens Zeltweg.

 

Wenn die Flieger über uns hinwegflogen, schauten wir ihnen als Kinder begeistert nach. Besonders in Erinnerung geblieben ist uns die gelbe Saab Safir. Wegen ihrer auffälligen Farbe nannten wir sie liebevoll: den „Eierspeisbomber“. 😊

 

Dass sich mein Leben später einmal so stark um die Fliegerei drehen würde,

hätte ich damals allerdings nicht gedacht.

 Denn ich selbst stehe lieber mit beiden Füßen fest am Boden!


Meine große Leidenschaft entdeckte ich im Alter von elf Jahren.

 

Mein Volksschullehrer erkannte damals mein Talent für die Leichtathletik und empfahl meinen Eltern einen Verein. So kam ich zum ATUS Judenburg. 🏃‍♀️


Junges Mädchen in aquafärbigem T-Shirt lächelnd mit einer Urkunde und einem Pokal in Händen

Von da an gehörten

Training, Wettkämpfe und der Wille,

immer ein Stück besser zu werden, zu meinem Alltag.

 

Dafür wurde ich auch mit schönen

Erfolgen belohnt! 🏆




  Aber der Sport hat mir noch viel mehr mitgegeben:

 

Disziplin. Durchhaltevermögen. Den Umgang mit Rückschlägen.

Und die Fähigkeit, nicht aufzugeben, wenn es schwierig wird!

 

Vieles davon hat mich geprägt - und hilft mir auch heute noch! 👍


Nach der Volks- und Hauptschule machte ich meine

Matura an der HAK Judenburg. 🎓

Eigentlich wollte ich danach an der Universität Graz Sportwissenschaften

studieren. Doch schließlich entschied ich mich für den direkten

Einstieg ins Berufsleben und begann bei der damaligen

Sparkasse der Stadt Knittelfeld zu arbeiten.

 

Der Leistungssport rückte dadurch immer mehr in den Hintergrund.

Was blieb, war die Freude an Bewegung.

 

Mit dem starken Verkaufsdruck in der Bank tat ich mir damals jedoch schwer.

Deshalb wechselte ich für kurze Zeit in ein Immobilienbüro,

bevor mich mein Weg wieder zurück in die Bankenwelt führte.


Diesmal zur damaligen Raiffeisenbank Judenburg –

als Assistentin der Geschäftsführung.

 

Und genau dort fand jener Skiausflug nach Obertauern statt, bei dem ich Stefan kennenlernte.😍

 

Ab diesem Moment nahm unsere gemeinsame Geschichte ihren Anfang. 💫



Stefan war mitten auf seinem Weg zum Berufspiloten.

Jeder Euro und viel freie Zeit flossen in diesen Traum. ✈️


Auch ich brauchte Zeit.

Nach einer langjährigen Beziehung musste ich mich erst orientieren

und lernen, mich auf etwas Neues einzulassen. 🧭


So fanden wir Schritt für Schritt zueinander.


Ich begleitete Stefan gelegentlich auf Busreisen.

Wir waren in den Bergen unterwegs.

Machten gemeinsame Radtouren.

Und verbrachten immer mehr Zeit miteinander. 🍀



Ich überwand mich sogar, einmal mit ihm mitzufliegen.

Für Stefan ganz selbstverständlich.

Für mich eine absolute Mutprobe – spätestens, als ich den Hubschrauber sah. 🙈


Junge Frau in Jeans und türkisfarbigen Oberteilen stehend vor einem kleinen weißen Hubschreiber


Während Stefan seinen Traum vom Fliegen weiterverfolgte, blieb auch

bei mir ein Wunsch bestehen.

 

Die Themen Bewegung, Ernährung und Gesundheit hatten mich nie losgelassen. Auch wenn ich mich nach der Matura gegen ein Sportstudium entschieden hatte, wollte ich

diesen Teil meines Lebens nicht einfach aufgeben.

 

Also begann ich berufsbegleitend am WIFI Graz die Ausbildung

zum Dipl. Wellnesscoach. 🌱



Junger Mann in weiß-beige Langarmschirt, lächelnd, Daumen Hoch mit einem Stück Biskuitrollade, dekoriert mit der Zahl 300




In der Zwischenzeit kam Stefan seinem

Ziel näher !


Und dann war es endlich soweit:

 

300 Flugstunden.

Berufspilot. 💯

 

 

Damit ging ein weiterer

Traum in Erfüllung!

 



Für unsere Beziehung wurde es dadurch aber nicht

unbedingt leichter.

 

Schon zuvor war Stefan viel mit dem Bus unterwegs gewesen. Nun kamen auch noch die Rundflüge dazu – hauptsächlich an den Wochenenden. Natürlich verstand ich, wie wichtig ihm das alles war. Er lebte gerade seinen Traum.

 

Aber ich fragte mich:


War in diesem Leben auch Platz für uns?

Für eine Beziehung?

Für eine gemeinsame Zukunft? 🧭

 

Unsere Liebe wurde in dieser Zeit auf die Probe gestellt.

Aber gerade dann zeigt sich, ob zwei Menschen wirklich bereit sind, gemeinsam weiterzugehen. Nicht, wenn alles leicht ist.

Sondern wenn es schwierig wird – und man trotzdem bleibt.

 

Wir blieben. ❤️

 

Und heute wissen wir:

 

Diese Zeit war nicht immer einfach. Aber sie war wichtig.

Sie hat uns geprägt und sie hat uns stärker gemacht!


Junge Frau mit weißer Bluse und schwarzem Blazer und junger Mann in weißem Hemd und blauer Krawatte sitzend auf einem gedeckten Restauranttisch


Mit den 300 Flugstunden und den ersten Rundflügen war für mich bereits ein weiterer

großer Traum in Erfüllung gegangen. Ich durfte endlich als Berufspilot arbeiten. 🚁

Ein unglaubliches Gefühl.

 

Und dann kam von meinem Bruder Seppi ein Hinweis, mit dem ich überhaupt

nicht gerechnet hatte. 🍀


Er war zufällig auf etwas gestoßen, das mir nochmals eine Tür öffnen sollte, von der ich geglaubt hatte, sie sei längst für immer geschlossen. 🚪


Nur eines war sofort klar:


Es war keine Chance unter vielen.

Es war meine letzte!


Und die Frage:

Würde ich es diesmal schaffen?

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